Kokain ist eine illegale Droge, und eine schrittweise oder technisch detaillierte Erklärung der Herstellung wäre unsicher und gesetzeswidrig. Was ich stattdessen geben kann, ist eine allgemeine, nicht-technische Übersicht zu Bildungszwecken, die sich auf Herkunft, grobe Produktionsstufen und Auswirkungen konzentriert – ohne Anleitungen oder umsetzbare Details.
Überblick auf hoher Ebene
1. Ursprungspflanze
Kokain stammt aus der Coca-Pflanze (Erythroxylum coca), die in Teilen Südamerikas heimisch ist, insbesondere in Kolumbien, Peru und Bolivien. Indigene Gemeinschaften kauen seit Jahrhunderten Cocablätter wegen ihrer mild stimulierenden Wirkung und aus kulturellen Gründen – das unterscheidet sich grundlegend von raffiniertem Kokain.
2. Erste Verarbeitung
Nach der Ernte werden die Cocablätter verarbeitet, um ihre aktiven Alkaloide zu extrahieren. Dabei entsteht ein Zwischenprodukt (häufig als „Coca-Paste“ oder „Base“ bezeichnet), das noch kein Kokain ist. Dieser Schritt findet meist in der Nähe der Anbaugebiete statt.
3. Raffinierung
Das Zwischenprodukt wird anschließend weiter raffiniert und gereinigt, um Kokainhydrochlorid zu isolieren – das weiße, kristalline Pulver, das allgemein als Kokain bekannt ist. Dieser Prozess erfolgt in der Regel in illegalen Laboren.
4. Formen
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Kokainhydrochlorid: Pulverform, häufig geschnupft oder gelöst.
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Freebase/Crack-Kokain: Eine andere chemische Form, die aus dem Pulver entsteht und zu schnellerem Wirkungseintritt sowie höherem Suchtrisiko führt.